Ergänzende Materialien zu den VHS Seminaren

Bildkorrekturen

Unter Bildkorrekturen versteht man Änderungen an Helligkeit, Kontrast, Farbe, Sättigung, Belichtung etc. In der Regel werden die Korrekturen in einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen.
Im ersten Schritt führen Sie Belichtungs- oder Tonwertkorrekuren bzw. Korrekturen an Helligkeit und Kontrast aus. Mit dem zweiten Schritt werden die notwendigen Korrekturen an Farbton, Sättigung und an der Farbbalance vorgenommen.
Zum Schluss können Sie kleinere Fehler retuschieren, Weichzeichnen, Schärfen oder die Tiefenschärfe korrigieren.
Je nach gewünschten Ergebnis arbeiten Sie mit dem gesamten Bild oder mit ausgewählten Bereichen.

Jede durchgeführte Korrektur (jeder Arbeitsschritt) verändert das Originalbild. Sie können über das Protokoll Arbeitsschritte zurücknehmen, sich dabei aber nicht auf bestimmte Schritte beziehen. Löschen Sie den vorletzten Arbeitsschritt, so geht auch der letzte Arbeitsschritt verloren.

Moderne Bildbearbeitungsprogramme lösen diese Problematik mit Hilfe der Ebenentechnik. Führen Sie Korrekturen über Einstellungsebenen aus, so wirkt sich die Korrektur auf die darunterliegenden Ebenen aus, ohne die Bildpixel zu verändern.
Die Korrektur liegt als Ebene in der Ebenenpalette, kann nachträglich weiterbearbeitet werden und zeigt das geänderte Bild an.
Das Originalbild bleibt als Hintergrundebene erhalten. Sie können die Einstellungsebene abschalten, löschen, verfeinern oder weiterbearbeiten.

Weitere Informationen zur Tonwertkorrektur, zu Korrekturen von Helligkeit und Kontrast, zu Tiefen / Lichter-Korrekturen, zur Farbbalance, zu Farbton / Sättigung und den Gradationskurven finden Sie im Untermenü.